Pferde dies und das!!!

Das Gebet eines Pferdes

Gib mir zu fressen,
Gib mir zu trinken und sorg für mich

Und wenn des Tages Arbeit getan ist,
Gib mir ein Obdach, ein sauberes Lager
Und einen nicht zu kleinen Platz im Stall.

Rede mit mir,
Denn oft ersetzt mir Deine Stimme die Zügel.

Sei gut zu mir und ich werde Dir noch freudiger dienen und Dich gern haben.

Reiß nicht an den Zügeln,
Greif nicht zur Peitsche, wenn es aufwärts geht.

Schlage und stoße mich nicht,
Wenn ich Dich mißverstehe,
Sondern gib mir die Zeit Dich zu verstehen.

Halte mich nicht für ungehorsam,
Wenn ich Deinen Willen nicht erfülle,
Vielleicht sind Sattelzeug und Hufe nicht in Ordnung.

Prüfe meine Zähne, wenn ich nicht fressen mag, vielleicht tut mir ein Zahn weh,
Du weißt wie das schmerzt.

Halftere mich nicht zu kurz und kupiere meinen Schweif nicht, er ist die einzige Waffe gegen Fliegen.

Und wenn es zu Ende geht, geliebter Herr,
Wenn ich Dir nicht mehr zu nutzen vermag,
Lasse mich bitte nicht hungern und frieren und verkaufe mich nicht.
Gib mich nicht an einen anderen Herrn, der mich langsam zu Tode quält und mich verhungern läßt,
Sondern sei so gut und bereite mir einen schnellen barmherzigen Tod.

Gott wird es Dir lohnen, hier und in Ewigkeit.

Laß mich dies von Dir erbitten und glaube nicht, daß es mir an Ehrfurcht gebricht,
Wenn ich es im Namen tue, der in einem Stall geboren ist.

Amen

Traurig aber das ist wohl die Sicht eines Pferdes….

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
Und quälende Pein hält ständig mich wach-
Was du dann tun musst, tu es allein,
Die letzte Schlacht wird verloren sein.
Dass du sehr traurig, verstehe ich wohl,
deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag-mehr als jemals geschehn-
muss deine Freundschaft das schwerste bestehn.
Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück,
Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.
Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss,
nur- bitte bleibe bei mir bis zum Schluss,
und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit – ich bin mir sicher – wirst du es wissen,
es war deine Liebe, die du mir erwiesen.
Vertrauendes wiehren, ein letztes mal-
du hast mich befreit von Schmerzen und Qual,
Und gräme dich nicht, wenn du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung bist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, dass dein Herz um mich weint.

Mein bester Freund

Du bist das wichtigste in meinem Leben!

Für dich würde ich alles geben!

Ich denke zurück, an die Tage im Glück,

als wir ritten durch Felder und Wiesen,

und alle sorgen hinter uns ließen.

Du bist mein größter Schatz auf Erden!

Und das wird auch nie anders werden.

Einige sagen ich hab ‘nen Knall!

Doch du bist das schönste Pferd im Stall!

Und die Sache die mir am besten gefällt:

Du hast den treusten Blick der Welt.

Und das ist auf keinen Fall ein Scherz:

Ich hab dich für immer geschlossen in meine Herz!


Wenn der Wind weht

und sich nach Norden dreht,

dann streicht er durch die Mähne

des Pferdes

und dann werde es

wunderschön sein,

so klar und rein,

so schwarz wie die Nacht.

Und wenn alles schläft zum neuen Leben erwacht.

Doch es wird keiner sehen

denn der Wind wird die Spuren verwehen.